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Es klappert die Mühle…

MühlentagPfingstmontag war Mühlentag

Seit 1994 wird jedes Jahr am Pfingstmontag der Deutsche Mühlentag begangen. Also nix wie los mit der Kamera und mal nach Mühlen gesucht.

Eigentlich bin ich nur per Zufall auf dieses Ereignis aufmerksam geworden. Windmühlen vermutet man ja nun nicht unbedingt im Ruhrpott. Aber da ich selbst neben dem Stadtteil Neumühl groß geworden bin und in direkter Nachbarschaft damals der Ingenhamshof lag, kam der Verdacht auf, dass diese Bauwerke bestimmt gar nicht so selten waren. Allein in der direkten Nachbarschaft gab es schließlich noch ein paar Straßen die nach ehemaligen Bauernhöfen benannt sind und die Hochhaussiedlung Hagenshof. Selbst direkt am Schwelgernstadion direkt an den Hochöfen steht noch eine Ruine einer Mühle.

Also was lag näher, als diese Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen und einmal nachzusehen, was es hier in der Gegend so an Mühlen gibt.

Ohne lange Recherche fiel die Wahl auf zwei Locations.

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Das Mühlenmuseum in Dinslaken-Hiesfeld war eine davon.

Der Mühlenverein in Dinslaken-Hiesfeld betreibt am Standort der alten Wassermühle seit 1991 ein kleines Mühlenmuseum, in dem anschaulich vermittelt wird, wie Mühlen funktionieren. Es werden verschiedene Modelle von Wasser- und Windmühlen gezeigt, mit deren Hilfe das einfache Prinzip der Antriebe der verschiedenen Mühlen gezeigt wird. Mein Fazit: Sehenswert!

In der Nachbarschaft zur Wassermühle findet sich auch eine Windmühle, die der Verein in einem ansehnlichen Zustand erhält.

 

Die andere Location war die Baumeister-Mühle in Oberhausen Buschhausen.

Diese Mühle ist noch komplett in Schuß und kann jederzeit wieder Korn mahlen. Diese Mühle ist gegen ein kleines Entgelt zu besichtigen und ich kann nur empfehlen das zu tun.

 

Aber eigentlich geht es hier ja um Bilder. Also dann…

Leider war war der Pfingstmontag nicht wirklich von Heiligen Geist beseelt, sondern eher vom Regengott besessen. Also gibt es nicht so viel Bilder der Mühlen von außen. Aber ich gehe davon aus, dass ich in der nächsten Zeit mal eine kleine Mühlenrunde drehen werde.

Wat mit Blech innen Pott – Oldtimertreff

OldtimerAnnen Wochenende war ma wieder schönet Wetter.

Also nix wie raus. Bloß wohin? Wat wa da gestern innen Fernsehen? Irgendwatt mit Autos. Und sonne olle Zeche.

Also ma fix dem Internet sein Suchdingens genommen und schon waret klar. Auf Zollverein ist Oldtimertreff anne Kokerei.

Dat is da wo die früher ausse ausgebuddelte Kohle son abendlichet Lichtspektakel gemacht haben. Also nä. Eigentlich ham die wat mit die Kohle gezaubert damit die besser brennen tut innen Ofen. Nich in dem zu Hause inne Küche. Und auch nicht für den im Wohnzimmer. Da tusse Eierkohle rein Oder Brikett. Das ist so rund oder viereckig gelutschte Brockenkohle.

KokereiKoks ist für innen Hochofen. Damit dat olle Eisenerz besser schmelzen tut. Dat is wohl wat wärmer oder so. Weiß ich auch nich genau. Ich tu ja bloß knipsdingsen. Also dat Licht vonne Kokerei oder den Hochofen wennse da Eisen rausblubbern lassen.

Apropos Eisen. Genau darum ginget ja. Blech. In Form von Autos. Bissken Ältere, aber so welche wo noch fahren. Klingt gut. Schließlich fahr ich auch so ne Gurke, die da bald hin kann. Die 14 Jährkes…

OldtimerAber gut. Also wat triffse als erstes bei die Rentnerparty? Son Jüngelken. Mit ne wichtige Weste und son Quasselgerät. Der weiß bestimmt Bescheid. Also ma wacker hin und gefracht wat mit dem Parkplatz so ist. Ob da noch wat frei is oder ob ich besser woanders guck. Da sacht der doch glatt, er weiß dat nich. Trotz Weste und wichtig. Na gut. Alte Angewohnheit im Pott: “Versuch macht kluch”. Also einfach hin und wäms, wat war? Der halbe Parkplatz frei. Ich war kurz davor nomma zu den Töften zu fahren und zu sagen, er soll ma ruhig noch welche schicken. Aber egal. Musser selbst rausfinden. Ich will ja Autos gucken und nich dem seinen Job erklären.

Also Karre innen Schotter und nicht auffen Radweg wie die anderen Spackos da. Da gilt wohl: Je geiler die Karre, desto schlechter zu Fuß. Ich mein bei manchen hab ich dat ja verstanden. Ne Plautze dat et Lenkrad klemmt. Sollen se doch parken wo se wollen. Nur hinterher nich jammern wenn die Jungs mit dat rote Blaulichtauto da Kratzers reindengeln.

Rauf innet Gelände und wat siehse? Nix. Bloß Leute. Die wälzen sich da so anne ollen Koksbunker vorbei. Aber warte ma. Da hinten seh ich Blech. Jedenfalls son Stücksken. Direkt ma Bilderkes machen von.

Naja. So richtich ganz drauf bekommen hab ich die Oldtimer nu nich. Da war echt zu wenig Platz für. Ständig hüppt Dir einer vor die Linse Also wat machse? Tele drauf und Ausschnitte sammeln. Nä, nich von die Perlen da. Vonne Autos, Mensch.

Wat mit Skiers innen Pott

Tach zusammen. Gibt ma wieder wat zum Erzählen.

Da war neulich nämlich so wat mit aus dem Süden importierten Leuten auf Brettern.  Aber war nich nur mit Bretters. Die Leute hatten auch wat auffen Rücken. Ne Flinte.

Biathlon nannten die dat. Oder heißt dat noch immer. Hammse ja nu jetzt nicht umbenannt. Witzigen Sport.

Also bin ich da ma hin. Sieht man hier nich sooo oft.

Biathlon auf SchalkeUnd weisse wo dat war? Bein Stan sein alten Verein. Ja genau. Stan Libuda. In Parkstadion.

Ach neee…. War zwar auf Schalke, aber heißt ja gezz anders. Irgendwat mit Bier. Oder Versicherung? Ne, dat sind die, die immer aussehen wie Wespen. Gelb-Schwarz und so. Aber die hier sind ja mehr so Blau-Weiß. Fast wie die Truppe aus meine Heimatstadt. Nur nich so gestreift, sondern mehr so Königsblau.

Veltins-Arena heißt dat jez wohl. Oder Gazprom-Halle? Is auch egal. Parkstadion, da weisse wo ich mein. Iss aber eben Schalke. AUF Schalke. Und deswegen hieß die ganze Veranstaltung Biathlon AUF Schalke. (Ich beton dat AUF nur falls dat ma einer von außerhalb lesen tut…. Weisse ja nich. Also die wissen dat nich.)

Ham se echt schön gemacht. So mit Skipiste und Dorf vorn Stadion. Und mit Live und so. Mitten Zweiten siehse besser. Oder so. Also hättese auch sehen können. Inne Glotze.

FichtenmeerUnd so sah dat innen aus: Ganz viel Tannenbäume innen Schnee und rechts inne Ecke nen Schießstand. Mit noch mehr Fichten als Kugelfang auffe Tribüne.

Vollet Haus wie damals, als der Stan hier noch gekickt hat. Aber diesmal viel kälter. War bestimmt wegen dem Schnee. Und den brauchten die, weil sonst geht dat mittie Bretterkes ja nicht.

Und kaum angekommen ging dat schon los. Ersma wat mit so Promis. Die hamse auch mal schießen lassen. Nur auffe Bretter durften die nicht. Die hätten bestimmt wat kaputt gemacht.

TrefferflächeAber gut. Die Fichten haben se wohl ein paarmal getroffen. Jedenfalls haben die hinterher bei die La-Ola-Wellen nicht mehr so lebhaft mitgemacht. Waren wohl tot auffen Platz genagelt die Fichten.

War also echt gut dat nur die Fichten da saßen und nicht die Truppe mit den Zielscheiben am Hut. Dat wär echt innet Auge gegangen.

 

 

Okay… Ich schieb wegen Deine Neugier dann hier schon mal ein paar Bilderkes ein. Du muss aber dahinter weiterlesen….

 

Dann gabet aber noch ma richtig wat mit Show Act. Da hamse so ein Brettersternchen aussen Dach abgeseilt. Wie hieß die noch? War wat mit ne Zahl…

Achter? Ne, dat is Rudern. Biathlon ist Neuner. Magdalena Neuner.

Ham se die Gewehrperle mal glatt aussem Dach auf den Schnee abgeseilt…

Hammer. Die traut sich wat.

Los gehtsWarum die dat gemacht haben? Die hört wohl gezz auf mitten Brettgewehrsport. Echt schade. Sah so von weitem echt töfte aus dat Mädel. Und mit die Bretterkes  laufen kann die auch gut. Wobei. Bei dem wat die sich traut, hättese die bestimmt auch auffen Hochofen stellen können.

Komm in meine ArmeDann sind die Mädels über die Piste gefegt. Und ham am Ende noch “Komm in meine Arme” gespielt. Sah jedenfalls so aus.

Die hat aber Spaß gehabt wie Bolle. Und ich auch. Dafür, dat ich mit so gefrostetet Wasser eigentlich nich so viel anfangen kann, hat dat echt Laune gemacht. Kann man nur empfehlen die Veranstaltung.

Die haben sich da echt nix geschenkt die Brettrenners. Hab erst gedacht, die machen dat nur für Show. Aber die sahen teilweise echt geschafft aus. Zwar nich so, als wenn die gezz so 30 Kilometer durch den Wald wetzen so mit rauf und runter, aber immerhin.

Am Schluß hamse aber ne ziemlich ulkige Methode benutzt, um den Schnee aus der Halle zu kriegen. Die ham da lauter so kleine Feuerkes in der Halle gemacht.

AuftauenHat aber nicht so doll funktioniert. Ist gar nicht geschmolzen das Zeug. So gesehen war dat gar nicht so schlecht, dat se vor die Veranstaltung den Rasen draussen auffen Parkplatz geschoben haben.

TauwetterHat wahrscheinlich der Geist vom Stan denen wat geflüstert. Der hatte immer so Angst um den Acker. Und die Wiese wär gezz echt innen Eimer mit den Schnee und dat Feuer.

Irgendwas mit Medien…

Dat lila HausAnfang September. Sonniget Wetter, gute Laune und der spontane Entschluss, in der Oberhausener Innenstadt mal “irgendwas mit Medien” anzugucken.

Wie gezz? Medien? Ist dat auch wat mit Kultur.Pott? Ja klar. Weil in die Medien findeste die Kultur.

Im Bert-Brecht-Haus (dat is da wo die VHS und die Bücherei so drin sind) gabet also wat mit Medien. “SinnVoll” ham se dat getauft. Und dann über son solzialet Medium beworben. Aber nich nur da. Sondern auch so in Papier.
Las sich ganz ansprechend. Ging so um soziale Medien, Kompetenzerwerb, Risiken und Umgang damit. Also nich so ganz weit wech von dem was ich so mache, wenn ich grad nich am Knipsen bin.

Und da gabet auch wat für zum Selbermachen. Fotosafari. Mit Axel J. Scherer. Dat is son hauptamtlicher Vollknipser aus O.berhausen. Also flott dat Möhrken gestartet und hin.

Bissken leer waret ja am Anfang. Aber ne gute Gelegenheit, mit ein paar Dozenten mal ein wenig zu quasseln. Also so von wegen sozialen Netzen und so. Und bissken die Räumlichkeiten erkundet. Von Buch bis Bürgerfunk gibbet da eine ziemlich breite Palette an Angeboten. Kann ich nur empfehlen. Ich guck da bestimmt auch nochma vorbei.

Nu aber zurück zu die Fotosafari. Wir sind dann einfach mal so losgezogen. Nä, nich sofort. War doch Samstach. Also ersma nen Kaffee unten im Cafe Kultur. Auch zu empfehlen. Draussen nich nur Kännchen!

Und dat ist bei die Tour rausgekommen:

 

Heute mal ungewohnt farbig. Aber geht schon klar. Ich hab die Ecke ja schon mal besucht. Unbunte Bilderkes von Ob-City gibbet auch noch hier.

Kultur anner Köttelbecke


Kultur anner Köttelbecke

Neulich waret ma wieder Zeit für Kultur.

Diesmal in Bottrop-Ebel. Direkt an der Köttelbecke. Eigentlich sogar quasi drin. Jedenfalls früher.

Die @EMSCHERKUNST hat in son ollet Emscherklärwerk zu ner Veranstaltung eingeladen. So mit Audiovisuell. Also für zum Hören und zum Kucken. War aber noch wat bei.

War nämlich auch für zum Schnuppern.


Wie auch die anderen Male fand die Emscherkunst LOUNGE in einer der alten Einrichtungen der Emschergenossenschaft statt. Diesmal in Bottrop-Ebel. In einem alten Klärwerk. So alt aber nu auch wieder nicht. Bin da selbst noch vor ein paar Tagen mitten Fahrrad dran vorbei. Und zwar schnell.

Diesmal aber mitten Auto hin. Wetter sah nich so dolle aus. Also wacker die Möhre inne Siedlung geparkt. Dat war schon ma authentischer Pott.
Aber nu erst ma wat zu die Veranstaltung. Knipsen geh ich da die Tage nomma. Kannse dann auch hier kucken.

Ich war relativ früh da. War noch hell. Also Kucken ging noch ohne Latüchte oder so. Aber war vonnen Eingang aus betrachtet irgenswie öde. Nur dat Hören klang schon interessant.

Und wie ich so auf dat Gelände tappse, dachte ich “Alter Falter, hättense dat Klärdings ma nich ausser Betrieb genommen”. Die Emscher wabert ja ma ganz schön übern Deich. So ein feiner Duft, der früher beim Überfahren einer der vielen Emscherbrücken immer unbewusst zwang, die Hand nach der Fensterkurbel auszustrecken. War aber gar nicht die Emscher. Datt war Bottrop-Ebel live und OpenAir. Und et roch auch son bissken nach Waschtach.

Aber blöd. Ich war da ja schon zu Fuß unterwegs. KEINE Fensterkurbel in Griffweite. Also Augen – nein NASE – zu und durch. Und als et dann nich mehr so inne Augen brannte, hab ich mich dann auch getraut die Knipse rauszuholen und ein paar Bilderkes zu knipsen.

Es begann ziemlich unspektakulär, um nicht zu sagen: langweilig. Aber es kam Leben rein. Je dunkler es wurde, deso mehr wurde von der Lichtinstallation wahrnehmbar. Und dann fanden Audio und Visio auch zusammen. Und ich muss sagen: Ich fand es nett. Also nicht im Sinne von “Nett ist die kleine Schwester, von dem wat se hier früher gefiltert ham”. Nein wirklich ehrlich und im Wortsinn gemeint. Nett. Frisch und so völlig anders. Vor allem wenn man vorher sein Auto direkt in der angrenzenden Siedlung abgestellt hat.

So geht Revier auch. Einerseits authentisch und doch bunt und anders. Aber was soll ich lange reden. Nu gibbet Bilderkes. Klang fehlt jetzt hier. Weil is ja Fotografie.

Noch eine Anmerkung: Ich arbeite gerne ohne Stativ, weil es dann einfacher ist, Szenen am Rande einzufangen. Deshalb: “Ja, die Bilder rauschen!”. Aber musse mit leben. Oder wechkucken.

Der Tag danach

Die Nacht der Museen war kürzer als gedacht.

Eine unerfreuliche Sache konnten die vom NRW-Forum in Düsseldorf ausgesandten Fotoblogger nämlich hautnah miterleben: Das deutsche Urheberrecht und vor allem die Verwertungsgesellschaften sind ein Anachronismus, über den sachlich und zeitgemäß diskutiert werden muss.

Bei einer solchen Werbeveranstaltung in Museen Fotografierverbote aufrecht zu erhalten, ist aus meiner Sicht einfach nur schlechtes Marketing, das nicht mehr in die heutige Zeit passt. Wir leben in einem Informationszeitalter, das sollten Künstler, Museen und Verwertungsgesellschaften dringend realisieren.

Warum man sich als Veranstalter des Fotoblogging-Events nicht vor der Veranstaltung mit der rechtlichen Situation befasst, ist mir allerdings auch schleierhaft.

Kann man nicht mit den Museen und Verwertungsgesellschaften sprechen und den Fotobloggern kommunizieren, wo man sie als Multiplikator willkommen heißt? Man kann in Zeiten der Diskussion bestehende Regeln nicht einfach ignorieren, sondern muss klar und sachlich aufzeigen, wo Änderungsbedarf besteht.

Statt über das Teilen von Bildern mehr Menschen für die Kunst zu begeistern, schottet man sich im Elfenbeinturm der etablierten Kunstszene ab. Wann werden es die Verantwortlichen begreifen, das Kunst zum Betrachten und Interpretieren gemacht wurde? Interpretation heißt auch, den Blickwinkel des Betrachters zu akzeptieren und über dessen Näherung auch andere zu bewegen, sich mit dem Exponat zu beschäftigen.

Alle Künstler, die ich kenne, sind froh, wenn man sich mit ihren Werken befasst. Auch wenn man sich kontrovers damit befasst. Und wenn man mehr Menschen dazu bewegen kann. Oft wird reklamiert, das zu wenig Menschen Kunst kaufen. Blödsinn. Viel zu wenig Menschen können Kunst wahrnehmen. Weil zu wenig Atmosphäre transportiert wird und man sie in gut klimatisierten, unnahbaren Gebäuden versteckt.

Man verliert keine Museumsbesucher, wenn man Bilder zulässt. Man gewinnt welche hinzu, denn ein Gemälde oder eine Skulptur wirkt direkt betrachtet immer anders. Also kann ein Bild davon nur ein Lockmittel sein.

Events wie das für gestern geplante Live-Blogging ist nichts anderes als “Pressearbeit 2.0”. Der hochglänzende Ausstellungskatalog ist bestimmt immer noch wichtig, auch die klassische Pressearbeit im Printbereich. Aber in Zeiten von Smartphone und “Internet in the pocket” ändert sich der Verbreitungsweg für Informationen rapide. Wer gestern gesehen hat, wie viele Menschen vor dem NRW-Forum standen und die Berichte an den Leinwänden aufgesogen haben, wird den Stellenwert solcher ad-hoc Informationen verstehen.

Das Wahrgenommene führt mich zu dem Schluss, dass Verwertungsgesellschaften und Rechteinhaber eher eine Abschottung der bestehenden Kunstszene betreiben.

Also heißt für mich die Konsequenz: Ich bleibe dort weg. Und gehe dorthin, wo man den Betrachter einlädt, das Gesehene zu verbreiten um andere einzuladen.

Nennen wir es “Kunstfreundschaft 2.0”

Nacht der Museen

Heute findet dann wieder die Nacht der Museen in Düsseldorf statt.

Ich bin dabei. Und zwar mit der Kamera. Wie noch 99 andere Fotografen.

Von der “Home Base” im NRW-Forum schwärmen wir mit neongelber Warnweste und dem Hastag “#ndm12” auf dem Rücken dann aus, um Eindrücke der Nacht festzuhalten.

Noch in der Nacht werden die Ergebnisse im Ehrenhof über die dort aufgebauten Leinwände zu sehen sein. Quasi ein Live-Preview mit Standbildern aus 100 Perspektiven und 50 Locations.

Ein interessantes Fotoprojekt für mich. Im Grunde werden so die ganzen Locations und die Stadt auf verschiedene Sichtweise präsentiert und kommentiert.

Ich bin gespannt, wer was wie fotografiert. Ob die Kunst im Vordergrund steht oder die Menschen, ist noch völlig unklar. Auch welche Bilder die redaktionellen Bearbeiter in der Blogger-Lounge auswählen.

Noch in der Nacht werde ich Bilder per Instagram oder Twitter publizieren. Ihr findet das wie immer unter dem Account nofkabu. Auch Pinterest wird als Medium dabei sein. Allerdings noch in anderer Form: Dort habe ich ein offenes Board eingerichtet, auf das meine Freunde und Follower meine und ihre Bilder einstellen können.

Also einfach bei Twitter dranbleiben und wenn was gefällt oder eben auch nicht, einfach dort mit Kommentar einstellen. Ich bin gespannt, ob sich da etwas entwickelt.

Lassen wir uns doch mal alle überraschen.

Ab Sonntag werde ich dann hier über die Website noch ein paar Bilder einstellen.

Bis später dann.